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Electric Daisy Carnival

electric daisy

Dubstep & der Mainstream: Electric Daisy Carnival

Dass sich Dubstep – in jeglicher Form – seit einigen Jahren auch in den Mainstream einschleichen konnte, finden nicht alle traditionellen Fans gut. Dank Acts wie Skrillex gibt es auch einige Missverständnisse darüber, was Dubstep beinhaltet, beinhalten soll oder gar muss. Dennoch: die Akklimatisierung mit dem “zerbrochenen” elektronischen Sound sorgt für eine gewisse Akzeptanz im Mainstream, die nicht zu unterschätzen ist. Es ist dem Erfolg des Genres im Mainstream, in der Popmusik und in neuen Genrehybriden zu verdanken, dass Dubstep eine viel größere Fan-Community erreichen und (neuen) Künstlern die Chance ermöglichen kann, gehört zu werden.

Den Erfolg kann man schließlich vor allem in den USA erkennen, wo die Poplandschaft jahrzehntelang von R&B und Hip Hop beeinflusst war. Mittlerweile sind es die elektronischen Produzenten wie eben Skrillex oder David Guetta, die hauptsächlich für die größten Popstars produzieren. Obwohl diese beiden Namen nicht unbedingt ein großes Gewicht unter den Kennern der elektronischen Musik haben, sind sie trotzdem sozusagen Botschafter der House- und Dubstepmusik. Plötzlich wollen die Kids auf der anderen Seite des Atlantiks so etwas wie eine “Rave”-Kultur etablieren.

Der Electronic Daisy Carnival ist so etwas wie das symbolische Ergebnis dieser Entwicklung. Angefangen hat dieses Festival Ende der 90er Jahre in Los Angeles, wo 5000 Leute zusammen kamen, um die elektronische Musik zu zelebrieren, die aus Europa und Chicago herüberschwappte. Im Jahre 2011 brach der EDC in Las Vegas dann alle Rekorde: knapp 300.000 Besucher wurden angezogen, das sind mehr als die größten Festivals in Deutschland zusammen. Headliner waren die europäischen Popstars – Steve Aoki, Steve D’Angello, David Guetta, und so weiter – aber im Line Up fanden sich auch einige Namen der Szene, die sich durchaus auch für die Liebhaber gut anhören; Magda, Richie Hawtin, Moby, Loco Dice sind nur einige der europäischen Residents, die man über dem großen Teich nicht oft zu hören bekommt.

Trotz des exorbitanten Preises von 500 Dollar pro Ticket ist der Carnival wohl schon wegen den typisch amerikanischen Entertainment-Features einen Besuch wert. Riesenräder, Feuerwerk- und Stuntshows, Kunstausstellungen, und typische Karnevalsinszenierungen runden die Feierlichkeiten ab. Dass die Show mittlerweile in Las Vegas statt findet, hat auch einen guten Grund: die Infrastruktur der Stadt bietet genug Platz für alle Pilger in ihren unzähligen Casino- und Hotelresorts auf dem Strip. Zudem ist es in Las Vegas – das ist nicht selbstverständlich für die USA – erlaubt, die ganze Nacht über zu feiern, zu trinken und Spaß zu haben. Da die Bewohner der Stadt den Influx an Touristen und Partybesuchern gewohnt sind, kommt es viel weniger zu Konflikten.

Für die kommende Saison – der EDC findet auch erstmalig mit einer Ablegershow in Chicago statt – möchten die Veranstalter von Insomniac vor allem die Verkehrswege besser organisieren. Die Tickets für Chicago im Mai und Las Vegas im Juni sind schon ausverkauft.

//”Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Hansen-Mediengruppe.”

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